GLOSSARBEGRIFF
Risikotoleranz
Risikotoleranz bedeutet, wie viel Unsicherheit und Marktschwankung du emotional aushalten kannst.
Was bedeutet das in der Praxis?
Es geht um dein Wohlbefinden, wenn der Wert deiner Anlagen steigt oder fällt. Manche bleiben bei einem Marktrückgang von 20 % ruhig, andere spüren Stress und wollen verkaufen. Risikotoleranz ist persönlich. Sie unterscheidet sich von der Risikotragfähigkeit, die beschreibt, wie viel Risiko du finanziell tragen kannst. Ein jüngerer Anleger kann wegen des langen Zeithorizonts hohe Risikotragfähigkeit haben, aber dennoch niedrige Risikotoleranz, wenn grosse Schwankungen emotional zu belastend sind. Risikotoleranz lässt sich oft verbessern durch ein ausgewogeneres Portfolio, einen Notfallfonds, regelmässiges Investieren und weniger häufiges Kontrollieren des Depots.
Beispiel
Zwei Personen investieren für dasselbe langfristige Ziel. Beide könnten sich finanziell ein aktienlastiges Portfolio leisten, aber eine schläft bei Marktrückgängen ruhig und die andere ist daürnd gestresst. Ihre Risikotoleranz ist unterschiedlich.
Warum es wichtig ist
Dein Portfolio sollte nicht nur auf dem Papier gut aussehen. Es muss auch etwas sein, das du im echten Leben durchhalten kannst. Wenn deine Risikotoleranz für dein Portfolio zu niedrig ist, kannst du in Panik geraten und zum falschen Zeitpunkt verkaufen.
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