GLOSSARBEGRIFF
Risikotragfähigkeit
Risikotragfähigkeit bedeutet, wie viel Anlagerisiko du dir finanziell leisten kannst.
Was bedeutet das in der Praxis?
Es geht um deine reale Lebenssituation, nicht nur um dein Bauchgefühl. Deine Risikotragfähigkeit hängt unter anderem von Einkommen, Ersparnissen, Jobsicherheit, Schulden, Zeithorizont und dem Zeitpunkt ab, wann du das Geld brauchst. Jemand mit stabilem Einkommen, langem Zeithorizont und Notfallfonds kann eine höhere Risikotragfähigkeit haben als jemand, der das Geld bald benötigt. Jüngere Anleger haben oft eine höhere Risikotragfähigkeit, weil sie mehr Zeit haben, sich von Marktrückgängen zu erholen. Das hängt aber weiterhin von der gesamten finanziellen Situation ab. Risikotragfähigkeit ist etwas anderes als Risikotoleranz, bei der es um den emotionalen Umgang mit Risiko geht.
Beispiel
Eine Person, die für den Ruhestand in 25 Jahren investiert, kann eine höhere Risikotragfähigkeit haben als jemand, der das Geld in 2 Jahren für einen Immobilienkauf braucht, auch wenn sich beide emotional gleich wohl mit Risiko fühlen.
Warum es wichtig ist
Risikotragfähigkeit hilft dir, ein Portfolio zu wählen, das zu deiner realen finanziellen Lage passt. Mehr Risiko als finanziell tragbar kann dich zu Verkäufen zum falschen Zeitpunkt zwingen.
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